Familie Marnitz
In Zedlers Universal-Lexicon, dem mit Abstand größten Lexikon des 18. Jahrhunderts, das
in 68 Foliobänden zwischen 1732 und 1754 erschien, findet sich folgender Eintrag:
Marnitz, ist ein Schloß und Amt im Mecklenburgischen, welches ehemals einer Feyherrlichen
Familie eigenthümlich zugestanden, und wovon auch eine besondere Linie den Nahmen geführet;
nach der Zeitaber, ohne daß man weiß, auf was Art es bey noch vorhandenen nahen Anverwadten
gekommen, hat es der Herzog von Mecklenburg zu einem besondern Amte gemachet, und in würcklichen
Besitz nehmen lassen.
Familiengeschichtliche Informationen und Dokumente aus dieser Zeit gibt es nicht, einzig aus dem
ältesten erhaltenen Familienwappen ist ersichtlich, dass es sich bei der Familie Marnitz um eine
adelige Familie handelt, die die Tournierfähigkeit besaß.
Im 16., 17. bis Mitte des 18. Jahrhunderts floriert ein Zweig der Familie in Grabow in
Mecklenburg. Nach den Kirchenberichten 1588 wird ein Heinrich Marnitz als Besitzer eines
Grundes in Grabow genannt. Nach den Kirchenbüchern, beginnend 1640, sind damals 4 nah
verwandte Zweige dort ansässig gewesen.
Die Seltenheit des Familiennamens Marnitz, die Gleichheit der Vornamen und Berufe, lassen
ziemlich bestimmt auf einen Zusammenhang mit dem späteren baltischen Zweige schließen.
Dieser lässt sich zuerst im Anfang des 17. Jahrhunderts in Oebisfelde (Reg. Bez. Magdeburg)
nachweisen.
Mit meinen genealogischen Forschungen verfolge ich zwei Ziele:
1. möglichst viele meiner Vorfahren zu ermitteln und
2. die Urväter möglichst vieler Marnitzen heraus zu finden.
Informationen und Hinweise zur Vervollständigung der Marnitzschen Genealogie bitte ich an meine
E-Mailadresse: von-Marnitz(at)t-online.de, zu senden.
C. Meinhard von Marnitz
Verfasser: Dipl.-Ing. C. Meinhard von Marnitz OT Petersdorf Bahnhofstraße 1 23769 Fehmarn
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